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Analysen

Sané deutet auf einen Verbleib beim FC Bayern hin: „Ich fühle mich sehr, sehr wohl in München“

Wird Leroy Sané beim FC Bayern bleiben? Der Flügelspieler möchte nach dem Europameisterschaftsturnier über den weiteren Verlauf seiner Karriere entscheiden. Angesichts seiner jüngsten Aussagen scheint jedoch ein klarer Trend zu erkennen zu sein.

Obwohl Leroy Sané aufgrund einer Sperre die beiden Länderspiele gegen Frankreich und die Niederlande verpasste, besuchte der 28-Jährige gestern (Dienstag) seine DFB-Kollegen in Frankfurt und unterstützte die DFB-Elf beim 2:1-Sieg gegen die Elftal im Deutsche Bank Park.

In einem Interview mit RTL sprach Sané auch über seine sportliche Zukunft und gab einige interessante Einblicke: „Nächstes Jahr haben wir ein Finale zu Hause, wie die Heim-Europameisterschaft, das ist etwas Großes, das ich auf jeden Fall erleben möchte“, erklärte er.

Sané möchte beim FC Bayern bleiben

Der Satz, der bei den Bayern-Fans für Aufsehen sorgte, kam danach von Sané: „Ich fühle mich sehr, sehr wohl in München, ich habe Ziele mit dem Verein.“ Ist das ein klares Zeichen dafür, dass Sané beschlossen hat, beim deutschen Rekordmeister zu bleiben und daher nicht Teil des Personalumbruchs sein wird? Der Verein, genauer gesagt die Verantwortlichen im Verein selbst, haben wahrscheinlich den Beitrag gesehen, den der 59-malige deutsche Nationalspieler in der aktuellen Saison für den FCB leisten kann.

Sané hat in der Bundesliga 25 Einsätze absolviert, dabei 8 Tore erzielt und 11 Assists geleistet. Acht Einsätze in der Champions League (1 Tor und 1 Assist). Der in Essen geborene Stürmer hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 und die Verantwortlichen sind grundsätzlich offen für eine Verlängerung, kämpfen jedoch mit der mangelnden Konstanz des Flügelspielers. Auch Sanés Gehalt, das Gerüchten zufolge bei rund 20 Millionen Euro liegt, könnte ein potenzieller Knackpunkt sein.

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Upamecano über seine Zukunft beim FC Bayern: „Wir werden sehen“

Während der FC Bayern offenbar Hiroki Ito und Jonathan Tah ins Visier nimmt, könnte ein anderer Profi den Verein verlassen. Die Zukunft von Dayot Upamecano bleibt ungewiss.

Die Kaderplanung für die nächste Saison ist beim FC Bayern München in vollem Gange. Laut übereinstimmenden Berichten von Bild, kicker und Sky stehen Sportvorstand Max Eberl und seine Kollegen kurz davor, Hiroki Ito vom VfB Stuttgart zu verpflichten. Für den japanischen Nationalspieler wird eine Ablösesumme von 28 Millionen Euro erwartet, was der im Vertrag verankerten Ausstiegsklausel entspricht.

Mit Ito würde sich der FC Bayern um einen neuen Innenverteidiger verstärken. Darüber hinaus könnte auch Jonathan Tah von Bayer 04 Leverkusen an die Isar wechseln. Die Verhandlungen über die Ablösesumme laufen dem Vernehmen nach, und laut kicker könnte die Summe für Tah inklusive Boni bei etwa 40 Millionen Euro liegen.

Upamecano äußert sich vage zu seiner Zukunft

Auf der anderen Seite könnten beim FC Bayern auch Abgänge anstehen. Matthijs de Ligt scheint einer der Spieler zu sein, die im Sommer den Verein verlassen könnten. Und wie steht es um Dayot Upamecano? Der französische Nationalspieler kam gegen Ende der vergangenen Saison seltener zum Einsatz. Meistens wurden Matthijs de Ligt und Eric Dier in der Innenverteidigung bevorzugt.

„Es stimmt, dass es am Ende kompliziert war, weil ich nicht viel gespielt habe“, gestand Upamecano am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Nationalmannschaftslager. Trotzdem habe er „immer positiv gedacht und weitergearbeitet, auch wenn ich seltener gespielt habe“, betonte der 25-Jährige.

Zu seiner Zukunft sagte er: „Jetzt bin ich voll auf die Nationalmannschaft konzentriert. Was bei Bayern passiert, werden wir nach der EM sehen.“ Upamecano ist vertraglich noch bis 2026 an den FC Bayern gebunden. Laut der französischen Sportzeitung L’Équipe zieht der Innenverteidiger, der 2021 für 42,5 Millionen Euro von Leipzig nach München wechselte, einen Transfer in die Premier League in Betracht. Ob es nach der Europameisterschaft zu einem Abschied vom FC Bayern kommen wird, bleibt abzuwarten.

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Analysen

Lahm nimmt Neuer in Schutz: „Ich vertraue auf seine Klasse“

Was ist mit Manuel Neuer los? Diese Frage beschäftigt ganz Deutschland angesichts der jüngsten Patzer-Serie des Torhüters. Ex-Bayern-Kapitän Philipp Lahm zeigt sich jedoch unbesorgt.

Alles begann mit dem Fehler gegen Real Madrid. Danach folgte ein katastrophaler Auftritt in Hoffenheim und auch in den letzten Testspielen gegen die Ukraine und Griechenland zeigte Neuer ungewohnte Schwächen.

Trotzdem steht ein Torwartwechsel für Julian Nagelsmann nicht zur Debatte. Philipp Lahm, der als Turnierdirektor der EURO 2024 fungiert, ist ebenfalls überzeugt davon, dass Neuer rechtzeitig seine Klasse wieder auf den Platz bringen wird: „Ich glaube, dass Manuel unglaublich erfahren ist und wir am Freitag wieder den Rückhalt sehen werden, der er die letzten Jahre, ja fast schon Jahrzehnte für die deutsche Nationalmannschaft war“, erklärte der ehemalige Weltklasse-Außenverteidiger im Gespräch mit dem kicker. „Ich vertraue auf die Erfahrung und die Klasse von Manuel Neuer“, betonte er und stärkte der deutschen Nummer eins den Rücken.

Neuer in den letzten Wochen mit Licht und Schatten

Was Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass Neuer Fehler gemacht hat, die sich vermeintlich leicht abstellen lassen, wenn seine Konzentration bei 100 Prozent liegt und er sich auf die Basics konzentriert. Die Fehlgriffe waren keineswegs auf das fortgeschrittene Alter des Keepers zurückzuführen. Im Gegenteil: Mit spektakulären Paraden hat Neuer in jüngster Zeit bewiesen, dass seine Reaktionen noch immer blitzschnell sind. Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Routinier in den kommenden Wochen wieder seine Bestform zeigt.

Klar ist allerdings auch, dass am kommenden Freitag zahlreiche Blicke vor allem auf Neuer gerichtet sein werden, wenn es in der heimischen Allianz Arena ins EM-Turnier geht.

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